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Archive for August 2011

Temporale Probleme bei der Deutschen Rentenversicherung

Das Magazin der Deutschen Rentenversicherung „zukunft jetzt“ hat ein Problem. Die Zukunft kann nicht jetzt sein. Jetzt ist die Gegenwart, die Gegenwart war einmal die Zukunft. In unserem Universum ist „zukunft jetzt“ nicht möglich..vielleicht unter Ausnutzung der Star-Trek Zeitkonstante.

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Ob da ein Zusammenhang besteht

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Ein Wort an die Paedophilen

Liebe Paedophile

 

Ich weiß, daß Ihr Kinder mögt. Ich möchte nur darauf hinweisen, daß Suchbegriffe wie „private schuljungen penisbilder“ an unzähligen Stellen im Internet geloggt und gespeichert werden. Macht Eure Suche wenigstens mit den Addon „über 18 Jahre“ legal.

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Was wollen die Piraten?

Die Berliner PIRATEN charakterisieren sich als „sozial-liberal-progressiv“ und sehen in ihrer Forderung nach mehr Transparenz in allen Bereichen der Berliner Politik ihr Alleinstellungsmerkmal. Sie wollen „mehr Demokratie wagen“, u.a. durch ein Wahlrecht für alle Berliner ohne Einschränkung nach Herkunft und Alter. Weitere Forderungen sind ein kostenfreier, durch eine kommunale Abgabe gegenfinanzierter öffentlicher Nahverkehr, die Schaffung eines stadtweiten „Freifunk“-WLAN-Netzes, ein klassenloses Schulsystem und die Abschaffung der Regelstudienzeit an den Universitäten. [bpd, Wahlomat, ]

 

Also gratis Busse und Bahnen, gratis W-LAN und unendlich lange studieren. Das wollen die Piraten. Sozusagen Informatikstudenten, die nie fertig werden wollen und das faule Studentenleben geniessen. Ist schon uncool im Park oder Coffeeshop kein WLAN zu haben. Und das blöde Semesterticket ist so teuer. Und der Studiendruck mit den Prüfungen. Also Piraten wählen, damit Studenten ihren Lifestyle behalten können. (wobei die meisten Studenten schon ihr Studium ernst nehmen, nur solche mit diesen Forderungen haben andere Prioritäten).

Achja liebe Piraten. Euch ist hoffentlich klar, daß hinter den Formulierungen „kostenfreier ÖPNV“ sowie „Freifunk“ die Realbedeutung „andere bezahlen uns Nahverkehr und WLAN“ steckt?

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Ihr Wunschplatz bei der Deutschen Bahn

Wenn man bei der Deutschen Bahn online eine Fahrkarte bestellt, so erscheint folgender Dialog:

Reservierung

Großraumwagen / Abteil

Tisch / Fenster / Gang / nebeneinander / gegenüber

Handy / Ruhezohne

Tipp: Wählen Sie nur das wichtigste Merkmal aus um möglichst Ihren Wunschsitzplatz zu erhalten.

 

Liebe Bahn

Mein Wunschsitzplatz ist Großraum / Fenster / Fahrtrichtung / Ruhezone / kein Tisch (muß keine klappernden Laptopidioten neben mir haben). Wenn ich nur ein Merkmal auswähle bekomme ich doch nicht meinen „Wunschplatz“. Per Definition ist meine Auswahl nicht mein Wunschplatz, weil ich eben nur ein Kriterium meines Wunschplatzes auswähle. Logik verstanden? Danke. Dann bis zur nächsten Buchung.

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Lebensentwürfe

Was für ein Wort. Lebensentwürfe. Kann man denn sein Leben entwerfen? Entwurf klingt so vorläufig, so planerisch mit der Option der Revidierung. Echtes Leben ist unpraktischerweise linear und kann nicht rückgänig gemacht werden. Oder eben neu entworfen. Das klingt ohnehin nach einem SPD Toleranzwort („die Lebensentwürfe schwul-lesbischer Familien…..). Da fällt mir ein…die Wahlkampagnen in Berlin übertreffen sich geradezu an Belanglosigkeit. Mein Favorit ist die CDU „Berlin verstehen“ knapp gefolgt von der SPD „damit sich was ändert“ und den Grünen „da müssen wir ran“ (war das Fußball oder so…mit Jörg Wontorra?). Ich glaube soeben SPD und CDU vertauscht zu haben, aber merkt man da wirklich den Unterschied? Mein Vorschlag wäre, daß alle Parteien gleichzeitig mit dem Slogan „Berlin“ zur Wahl antreten. Ich gehe jetzt Hitlerbärte an die Plakate malen. Als politische Aussage was ich vom dem Wahlkampf halte. Oh…halt…die weiblichen Kandidaten bekommen Penisse aufs Plakat.

 

BTw…ist jemanden aufgefallen, daß die Tierschutzpartei seit Jahren das gleiche Plakat hat? Der Junge muß doch bestimmt schon 30 sein…und der Hund auf dem Tierfriedhof?

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